Was ist systemische Beratung?

Was heißt eigentlich systemisch?

Unser gesamtes menschliches Dasein ist letztlich eine Aneinanderreihung mehr oder weniger komplexer Phänomene, die unser Leben und Zusammenleben charakterisieren. Die systemische Beratung will diese Phänomene so aufgreifen, dass sie ihrer Komplexität gerecht wird und dann eine passende Methodik zu ihrer Behandlung entwickeln. In der systemischen Perspektive geht es deshalb immer um dynamische Wechselwirkungen zwischen den biologischen und psychischen Eigenschaften eines Individuums einerseits und den sozialen Bedingungen des Lebens andererseits.

Was bedeutet das nun für beruflichen Kontext und Organisationsentwicklung?

Systemische Organisationsberatung betrachtet ein Unternehmen als lebendiges, vernetztes Gesamtsystem, das über eine effektive Zusammenarbeit die Erfüllung einer ganz bestimmten Aufgabe realisieren soll.  Wenn es im Ablauf hakt, hilft systemische Organisationsberatung dabei, das ganze System zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Dabei schaut man vor allem darauf, wie die Teile der Organisation zusammenwirken (Muster, Beziehungen, Kommunikation) – nicht nur auf einzelne Themen oder einzelne Teams.

Die Beratung hilft langfristig, Zusammenarbeit und Kultur zu verbessern, Störungen zu klären und Veränderung aus der Organisation heraus zu ermöglichen („Hilfe zur Selbsthilfe“). Die Methoden dafür sind unterschiedlich und werden an die jeweilige Organisation angepasst: Gruppenarbeit und Moderation, Tools, um Strukturen und Prozesse sichtbar zu machen wie z.B. Organisationsaufstellungen und vieles mehr.

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